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Kosten/Nutzen für den Beitritt zur Währungsreform

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WWU-Ziele

  1. Europäischer Binnenmarkt
  2. Preisstabilität
  3. Wechselkursstabilität

Öffnung & mögliche Kosten der WWU

  • Eine Abwertung hat in einem handelschrankenfreien Land, dessen GDR sehr vom Export abhängt, einen viel größeren Effekt.
  • Die Versorgungskurve steigt mehr in offenen Ländern nach einer Abwertung als in einer relativ geschlossenen Ökonomie.
  • Das Ergebnis ist Preisinstabilität für die handelsschrankenfreie Wirtschaft.
  • Eine Abwertung ist für eine sehr offene Ökonomie weniger wichtig, da sonst die Preise stark an Variabilität verlieren würden.
  • Die Kosten der WWU sinken also mit der Öffnung der Ökonomie.

Beitritt: Kosten/Nutzen-Vergleich

Kosten

  • Wegfall des Wechselkurses
  • Wegfall der geldlichen Autonomie
  • Zwänge für die Finanzpolitik

Nutzen

  • Preistransparenz
  • Gesteigerte Effizienz – keine Planung für Wechselkurs-Fluktuationen nötig – speziell für Importeure, die Sicherungskosten aufbringen müssten
  • Reduzierte Geschäftsabschlusskosten
  • Kein Bedarf an Auslandswährungsreserven in Zentralbanken – kein Schutz für Extra-Währung
  • Wechselkursstabilität – Preise, Investitionen, Exportmärkte internationaler Firmen
  • Gesenkte Zinsraten
  • Gesteigerte politische Glaubwürdigkeit, da eine Abwertung nicht möglich ist
  • Weniger Ungewissheit für moralisches Risiko, ungünstige Auswahl, die auf übermäßig hohe oder niedrige Zinsraten zurückzuführen ist
  • Gesteigertes Wachstum speziell endogenes Wachstum
  • Firmen: gesamter Nutzen reduziert Kosten für Firmen & damit wächst ihre Konkurrenzfähigkeit
  • Kunden: Lebensstandard verbessert sich durch wachsende Kundenzahl durch die niedrigen Preise, die Unsicherheit wird damit reduziert

Die Ausrichtung des Geschäftskreises ist die einzige Schlüsselstreitfrage

  • Und wenn schon, es gibt genug Faktorenmobilität (Kapital und Arbeit)
Letzte Seitenänderung Februar 2002
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