WWU-Ziele
- Europäischer Binnenmarkt
- Preisstabilität
- Wechselkursstabilität
Öffnung & mögliche Kosten der WWU
- Eine Abwertung hat in einem handelschrankenfreien Land, dessen GDR
sehr vom Export abhängt, einen viel größeren Effekt.
- Die Versorgungskurve steigt mehr in offenen Ländern nach einer
Abwertung als in einer relativ geschlossenen Ökonomie.
- Das Ergebnis ist Preisinstabilität für die handelsschrankenfreie
Wirtschaft.
- Eine Abwertung ist für eine sehr offene Ökonomie weniger
wichtig, da sonst die Preise stark an Variabilität verlieren würden.
- Die Kosten der WWU sinken also mit der Öffnung der Ökonomie.
Beitritt: Kosten/Nutzen-Vergleich
Kosten
- Wegfall des Wechselkurses
- Wegfall der geldlichen Autonomie
- Zwänge für die Finanzpolitik
Nutzen
- Preistransparenz
- Gesteigerte Effizienz – keine Planung für Wechselkurs-Fluktuationen
nötig – speziell für Importeure, die Sicherungskosten aufbringen
müssten
- Reduzierte Geschäftsabschlusskosten
- Kein Bedarf an Auslandswährungsreserven in Zentralbanken – kein
Schutz für Extra-Währung
- Wechselkursstabilität – Preise, Investitionen, Exportmärkte
internationaler Firmen
- Gesenkte Zinsraten
- Gesteigerte politische Glaubwürdigkeit, da eine Abwertung nicht
möglich ist
- Weniger Ungewissheit für moralisches Risiko, ungünstige
Auswahl, die auf übermäßig hohe oder niedrige Zinsraten
zurückzuführen ist
- Gesteigertes Wachstum speziell endogenes Wachstum
- Firmen: gesamter Nutzen reduziert Kosten für Firmen & damit
wächst ihre Konkurrenzfähigkeit
- Kunden: Lebensstandard verbessert sich durch wachsende Kundenzahl
durch die niedrigen Preise, die Unsicherheit wird damit reduziert
Die Ausrichtung des Geschäftskreises ist die einzige Schlüsselstreitfrage
- Und wenn schon, es gibt genug Faktorenmobilität (Kapital und
Arbeit)
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