IDRIA REISE 1983

 

Wir kamen zurueck von einem Urlaub, den ersten fuer meinen Mann ins Ausland. Er hatte Daenemark gebucht, weil ich niemals daenische Spitze erwaehnte.  War es meine Schuld, dass er nicht wusste wo Tonder Spitze herkommt?  Er war immer  dagegen, dass ich kloeppelte, sagte dass es Zeitverschwendung waere. Er hat seine Meinung geaendert, wenn ich in l984 einen Preis gewonnen habe.  Aber das ist vielleicht eine andere Geschichte.  Koennte es moeglich sein, dass er daher krank  wurde? Nachdem ich fuer zwei Wochen  zu hause Krankenschwester spielte sagte ich nur im” Scherz,” dass ich einen Urlaub haben muss. Er stimmte zu und so buchte ich meinen Urlaub nach Jugoslavien. Meine Reise mit der Bahn. Paris Station um Mitternacht war nicht interessant, durch die Schweiz und weiter nach Italien. Die “Drei Maenner von Verona” haben uns nicht auf der Station begruesst.  Endstation VENICE.  Das war eine grosse Ueberraschung. Und was tun Reisende dort?  Schauen sich alle an?   NEIN, Kloepplerinnen gehen auf die Suche nach Spitzen. Von der Station ueber zwei Bruecken und dort war ein Laden, den man nicht uebersehen konnte.  Und natuerlich wunderschoene Spitzen. SOOOOO musste ich doch einige kaufen.

 

Zurueck  zur Station und dann nach Ljubjlana.   Kontrolle in Trieste was most interesting und vielleicht ein wenig aengstlich machend, aber alles ging gut fuer mich. Einige Reisende kamen nicht wieder in den Zug . Ankunft after Mitternacht. Und am morgen ging es in die Stadt.  Die drei Bruecken waren eine Enttaeuschung aber ich ging dem Geruch nach und fand den Marktplatz sehr interessant. Viele Leute  hatten aus der Tuete Sauerkraut gegessen, so natuerlich musste ich das auch tun, weil es gerade aus dem Fass kam. Und es schmeckte lecker.

Next Staende mit Lederwaren, verlockend aber in der Ferne Strickarbeiten, leider keine Spitzen.  Unterhaltung war null, als ich gerade gehen wollte, brachte die alte Dame eine wunderschoene Decke hervon. So etwas habe ich noch nie gesehen.

Bild 2

 Sie wollte 3ooo Dinar haben, leider hatte ich nur 2ooo, konnte nicht erklaeren dass ich zur Bank gehe und wieder komme. Sie  folgte mir, nahm von mir die 2ooo Dinar die ich vorher zeigte und gab mir die Decke. Auf zur Bank, sie war geschlossen.

Montag zur Bank, zum Marktplatz und ich habe noch niemals solche Ueberraschung gesehen. Sie konnte es nicht glauben, dass ich bezahlen wollte. So sie gab mir ein paar gestrickte Kindersocken.  Nach langer Umarmung kaufte ich noch eine kleine Decke, took an Foto und verschwand.  Bild 3

 

Dienstag war mein Besuch zum Museum. Dr.  Markova from Bratislava gab mir den Namen der Dame die die Spitzen uebersieht.  Leider hatte sie nichts mehr damit zu tun. Niemand verstand was ich wollte.

Gegenueber vom Museum war ein Gebaeude mit offenen Tueren and an den Waenden innen konnte ich grosse Gemaelde sehen.  Am anderen Ende standen Soldaten um einen Schreibtisch.  Ich fragte wo das Museum war, zeigte die Museum Adresse, beide Soldaten verschwanden. Was tut man dann ????  Man wartet.  Nach einiger Zeit kamen sie wieder mit einer Mappe vom selben Museum, aber diesmal war es anders. Es dauerte eine Zeit bis ich verstand, dass ich den hinteren Eingang benutzen musste und jemand auf mich warten wird.  Alles  ging gut, die Dame konnte deutsch sprechen und ich war im siebenten Himmel, da sie gerade dabei war Spitzen, die von allen Ecken des Landes gesandt wurden, auszupacken, da im naechsten Monat eine Ausstellung stattfinden sollte.  Was fuer eine schoene Gelegenheit zu sehen, dass nicht nur Baenderspitzen dort gekloeppelt wurden.  Leider konnte ich keine Bilder machen.  Aber ich musste ihr versprechen, dass ich nach Idria fahre und am folgenden Tag gings mit dem Bus dahin. Bezahlte dem Fahrer, sat ganz vorn, damit ich nichts vermisse und es ging los. We naeherten uns den Bergen, die ich von der Stadt her sah und dann ging es immer hoeher, manchmal waren wir ganz nahe am Abhang und ich wurde aengstlich, aber nach langer Zeit waren wir am Rande der Stadt. Fahrer sagte zu mir Idria, ich nickte, der Bus haelt, ich steige aus und sah nichts von der Stadt.  So ich winkte, hoffend dass der Bus anhaelt.  Aber der Fahrer winkte zurueck und fuhr weiter.  So musste ich laufen, fand eine Kneipe, hatte Tuerkischen Kaffee.  Konnte keine Taxi haben, aber einer der Gaeste fuhr mich in die Stadt.   Konnte nur einen Laden  finden der Spitze verkaufte   Leider waren dort nur zwei Stuecke zu erwerben.  Die Verkaeuferin  hatte die Genehmigung vom Chef mich zu ihrer Mutter  zu bringen. Mehr denn ich gehofft hatte. SOOOOO Bergauf ging es.  Mutter konnte sich nicht mit mir unterhalten aber Kloepplerinnen verstehen sich auch so.  Tochter  verschwand, aber ich hatte eine  schoene Zeit mit Mama, die mir dann viele ihrer Spitzen zeigte.  Dann ging es zur Nachbarin, erst bergab, dann bergauf.   Sie konnte mich verstehen, zeigte mir wunderschoene Spitzen die sie gezeichnet und gekloeppelt hat.  Sie verkauft alles in Italy, where sie geboren war.  Ich  bestellte Kloeppelbriefe, die sie mir schicken will, weil sie nur in der Stadt ablichten kann.  Meine Wartezeit war ungefaehr 3 Monate.  Hatte schon die Hoffnung aufgegeben.

                                                                                    Foto

 

Und nun der Besuch zur Kloeppelschule. Die beiden Lehrerinnen waren sehr nett , Unterhaltung war in deutsch. Sie brachten mir Spitzen zum Ansehen und weil sie aus dem Raum waren, habe ich jedem Maedchen einen Kloeppel gegeben. Die haben sie alle versteckt wenn sie die Lehrerinnen hoerten.

 

Schade dass ich mich niemand zum Museum schickte, aber denn, die Zeit ist so schnell vergangen und ich werde niemals diese Busfahrt oder alle Spitzen vergessen.

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