NURD 5

Am 10./11. Juli hatten sich in Nürnberg wieder die Elite der (süd-)deutschen Rollenspieler versammelt, um 36 Stunden lang ihrem Hobby im Übermaß zu frönen. Natürlich haben wieder ein paar frühzeitig schlappgemacht.

Los ging alles am Samstag so um 10, als die Massen in Massen in das Spielehaus Rädda Barnen stürmten. Schon bald hatten sich verschiedene Gruppen gefunden, um Würfel zu werfen, ungläubig den Shadowrun-Meister anzustarren, in Regelbüchern zu wälzen, und sich in fremde Welten zu versetzen.

Ein Hauptprogrammpunkt war natürlich wieder das World-of-Darkness-Crossover, mit Mages, Werwölfen, Vampiren und NSC-Zombies. Der Andrang war groß, und manche Auserwählten waren sogar erschrocken, ausgewählt worden zu sein.
Drei Gruppen gab es, mit drei Spielleitern und einem wandernden NSC, der immer dann auftauchte, wenn es gerade überhaupt nicht paßte. Naja, der Wolf (rechts) hat das schon immer gut gekonnt.
Dieses Jahr war es eigentlich recht harmlos und auch schon um 2 Uhr nachts zu Ende. Da war das Warten auf die traditionelle Cyperpunk-Runde um 6 lang. Manche nutzten die Zeit sogar zum Schlafen, andere wurden sogar gar nicht mehr gesehen.

Ein spätes Highlight am Sonntag war auf jeden Fall die Talkshow. Andreas Arabella hatte geladen, um die Probleme zu diskutieren, die Menschen haben, die unter Polaroidität leiden. Hier ein Gruppenfoto (von links): der Onkel, Bernhard (23), der Pfarrer, Karel Gott, der Vater und Andreas Arabella.
Unterbrochen wurde die Sendung, wie bei Privatsendern üblich, von der Werbung.

Zum Abschied winkten die Organisatoren noch einmal, bevor sie den gefürchteten NURD-Wanderpreis und andere wertlose Medaillen vergaben.

Hier noch eine Reihe von anderen Fotos, die irgendwie nicht in den Text paßten:

- der verzweifelte Versuch eines Selbstporträts
- Uwe redet, alle hören zu? Das kann nicht sein!
- Herr Gott! (links)
- Die Göttinger hatten das Live-Rollenspiel am besten gemeistert
- Die Anheizer der Andreas Arabella Show
- Einen der Organisatoren als Geisel zu nehmen und mit einer geladenen Fernbedienung zu bedrohen, brachte auch nichts. Die Pizza ließ auf sich warten

Mehr zu NURD gibt's auf der offiziellen Web-Seite. Also los, auf auf, worauf wartet Ihr noch? Geht schon hin!

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